Krawalli Logo  

» Start
» Comedykellner
» Doppelpack
» Showkellner
» Fotoalbum
» Zeitung
» Vita
» Referenzen
» Videos
» AGB
» Fragen???
» Check it out!
» Telefon
» Gelinkt!
» Datenschutz
» News
» Kontakt
Warnung vor der Bierpreiserhöhung!
24-07-18 17:00

Comedykellner Willi meint: "Brexit? Trump? AfD im Bundestag? Das ist alles Wurscht! (...)

Comedykellner Willi
Keine Bierpreiserhöhung!

Denn zum Glück wurde der Bierpreis noch nicht erhöht."

Comedykellner Wilfried sorgt sich bereits seit Jahren um eine Bierpreiserhöhung!

1844 fand eine als Münchner Bierrevolution berühmt gewordene Revolte gegen die Bierpreiserhöhung des bayerischen Königs Ludwig I. statt. Rund zweitausend Bürger stürmten Münchner Brauereien. Die gewaltbereiten Krawallmacher warfen Fensterscheiben ein und zerstörten das Mobiliar.

Am 5. März 1844 gab der König auf und die Bierpreiserhöhung wurde schließlich aufgehoben. 

Als Frankfurter Bierkrawall vom 21. April 1873 sind die folgenschwersten sozialen Unruhen zwischen den Revolutionen von 1848 und 1918 in Frankfurt am Main in die Stadtgeschichte eingegangen. Bei der Niederschlagung durch das preußische Militär kamen 20 Menschen ums Leben.

Auslöser der Unruhen war die Erhöhung des Bierpreises durch die örtlichen Brauereien. 20 Menschen wurden von Soldaten erschossen. Zusätzlich zu den in Frankfurt stationierten Truppen waren drei Bataillone Infanterie aus Homburg, Mainz und Offenbach in Frankfurt zusammengezogen worden.

In der Stadt und im Stadtwald wurden etwa 300 Verdächtige festgenommen. 47 Angeklagte, darunter viele Auswärtige, wurden zu Zuchthaus oder Gefängnis verurteilt. Die Höchststrafen betrugen 4½ Jahre.

Die Frankfurter Brauereien kündigten nach dem Bierkrawall eine Rücknahme der Preiserhöhungen an, da ihretwegen nicht Leben und Eigentum bedroht werden sollte.

Wenn heute die Preise für Gerstensaftprodukte noch weiter steigen sollten, dann sieht Spaßkellner Willi ein unkalkulierbares Szenario auf uns zukommen:

"Wenn der Bierpreis steigen sollte, dann könnte es in ganz Deutschland zu massenhaften Arbeitsniederlegungen und gewalttätigen Ausschreitungen kommen! Kneipen und Biergärten droht wilde Wut und Zerstörung! Supermärkte und Getränkeeinzelhandelsgeschäfte könnten geplündert werden! Die Folge wären bürgerkriegsähnliche Zustände!"

Die neoliberale Globalisierung führt in Deutschland bislang dazu, dass Menschen durch prekäre Arbeitsverhältnisse und Hartz IV-Gesetze von Armut bedroht werden und sich von demokratischen Prozessen mehr und mehr ausgeschlossen fühlen.

Eine seit Jahrzehnten fahrlässig herbeigeführte Bildungsmisere und politische Propaganda, die die herrschenden Zustände als alternativlos beschreibt, macht aus vielen Menschen sog. Wutbürger. Sie neigen dazu, rechtsextreme Positionen zu vertreten, nach einem starken Nationalstaat zu rufen und fremdenfeindliche Parolen zu bejahen. Eine vernunftorientierte Analyse politischer Zusammenhänge findet nicht mehr statt!

Fazit:

Nimmt man diesen Leuten jetzt auch noch die Volksdroge Alkohol, dürfte ein Einsatz der Bundeswehr im Innern bei gewaltsamen Aufständen so sicher sein wie das Halleluja in den Pfaffenhäusern!

 

Links:

de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_Bierrevolution

de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Bierkrawall



zurück
 
 
NEWSLETTER