Krawalli Logo  

» Start
» Comedykellner
» Doppelpack
» Showkellner
» Dinnershow
» Fotoalbum
» Zeitung
» Vita
» Referenzen
» Videos
» AGB
» Fragen???
» Check it out!
» Telefon
» Gelinkt!
» News
» Kontakt

Comedykellner Wilfried telefoniert!

Spaßkellner Willi sein Wählscheibenapparat.
Bitte nicht mitten in der Nacht anrufen!

 

Obwohl ein falscher Kellner heutzutage bei einer Veranstaltung keine Seltenheit ist, kommt es bei einem Telefonat häufig immer wieder zu denselben Fragen!

Ein Internetuser findet zufällig den Spaßkellner Wilfried im weltweiten Netz und ruft an.

Hier lesen Sie, wie in etwa ein solches Telefonat verläuft! Dann müssen Sie selber gar nicht mehr anrufen.

 

Falscher Kellner Willi Horstkötter in Bielefeld
Foto: Michael Lünnemann

 

Willi: "Andreas Wetzig. Hallo!?"

Anrufer*in: "Äh... ja... hallo! Spreche ich mit Wilfried Horstkötter?"

Willi: "Nein. Tut mir leid. Der kocht mir gerade einen Kaffee!"

Anrufer*in: "Ich wollte mal fragen, was so ein Juxkellner kostet."

Willi: "Einen kleinen Moment bitte! (kurze Pause) WILLI!!! Ein Anruf für Dich! Komm mal rüber! (kurze Pause) Er kommt gleich."

Anrufer*in: "Vielen Dank!"

Willi: "Guten Tach. Horstkötter hier! Was kann ich für Sie tun?"

Anrufer*in: "Guten Tag. Ich wollte mal fragen, ob Sie am 31. August bei meiner Feier als... äh... Scherzkellner auftreten können und was das wohl kostet!"

Willi: "Mmmh... prima! Ich schaue mal in meinen Kalender. (kurze Pause) Ja, der Termin ist noch frei. Wo findet das denn statt?"

Anrufer*in: "Das ist in Wuppertal."

Willi: "Da müßte ich mal die Fahrtkosten berechnen!"

Anrufer*in: "Und was kostest das?"

Willi: "Das kommt darauf an. Um welche Art von Feierlichkeit handelt es sich denn? Wieviele Personen sind eingeladen? Möchten Sie, dass ich den ganzen Abend als Comedykellner Ihre Gäste unterhalte?"

Anrufer*in: "Ja. Nein! (kurze Pause) Wie läuft denn so etwas ab? Was machen Sie denn da?"

Willi: "Ja. Haben Sie sich denn schon die Webseite scherzkellner.de angesehen? In der Regel begrüße ich die Gäste bereits zum Empfang. Zunächst dürfen die Gäste mich für einen - in Anführungsstrichen - ganz normalen Kellner halten, - auch wenn ich etwas komisch aussehe mit meiner altmodischen Hornbrille. Ich biete den Gästen Sekt an, räume leere Gläser ab, bewege mich vielleicht etwas unsicher und seltsam. Manchmal erzähle ich dann auch schon ungefragt, ich sei vom Arbeitsamt geschickt, weil mein Jobvermittler meint, ich hätte noch Chancen als Langzeitarbeitsloser in der Gastronomie. Ich binde den Leuten also einen Bären auf die Nase, damit später der Überraschungseffekt noch größer ist, wenn die Gäste nach und nach merken, das da etwas nicht stimmen kann. Später unterhalte ich auch während des Essens mit kleinen Zaubereien und Taschenspielertricks und behaupte, ich hätte beim Arbeitsamt eigentlich um eine Stelle als Unterhaltungskünstler gebeten. In dieser Rolle bleibe ich die ganze Zeit authentisch und bringe auch Getränke, wenn die Gäste etwas bei mir bestellen. Ich decke benutzte Teller ab, trage die Suppe auf oder schenke den Wein ein. Das alles geschieht auf eine eher komische Art und Weise. Der falsche Kellner ist eben etwas seltsam! Er zeigt auch Kartentricks. Wenn ein Gast ein kleines Bier bestellt, bekommt er ein winziges Glas. (kurze Pause) Mein Lieblingsgag ist, anfangs mit einem Litermaß Bier von Tisch zu Tisch zu gehen und zu fragen, wer das große Bier bestellt habe. Und da vor dem Essen niemals ein Gast einen ganzen Liter trinken möchte, trinke ich das Glas schließlich auf ex aus! Das ist schon ein erster Zaubertrick, der als solcher aber nicht erkennbar ist. Manche Gäste sind dann schockiert. Häufig ernte ich aber dafür schon den ersten Applaus!

Anrufer*in: "Und wie lange dauert das?

Willi: "Nun. Ich begleite das ganze Essen mit vielen Gags und Zaubertricks. Diese Tricks haben alle irgendwie auch mit dem Essen zu tun. Ich verwandle zum Beispiel einen Esslöffel in eine Gabel. Oft sind das aber auch lustige Situationen, die im Zusammenspiel mit den Gästen entstehen. Ich habe eine Fusselbürste, mit der ich einem Gast auch schon einmal das Jacket reinige oder ich verteile Erfrischungstücher, Zahnstocher, Zahnbürsten. Das ergibt sich spontan! Nach meiner Erfahrung kann ich auf diese Weise bis zu zwei Stunden für absurde Unterhaltung sorgen. Manchmal merken die Gäste dabei erst ganz spät, dass ich kein echter Kellner bin. Deshalb spiele ich zum Abschied - so zwischen Hauptgang und Dessert - noch eine kurze Show mit Jonglage. Ich jongliere Zigarrenkisten, Bälle und Buschmesser. Und ich beziehe einzelne Zuschauerinnen oder Zuschauer in das Programm ein! Meistens bin ich dann bis zu drei Stunden im Einsatz."

Anrufer*in: "Das hört sich ja ganz gut an. Was kostest das denn jetzt?"

Willi: "Am besten senden Sie mir eine kurze E-Mail mit der Adresse vom Veranstaltungsort. Dann schaue ich mal nach und kalkuliere die Fahrtkosten. Ich sende dann ein Angebot mit weiteren Infos und mit einem Link zu einem Video. Dann können Sie sich ein besseres Bild von dem machen, was ich Ihnen gerade erzählt habe."

Anrufer*in: "Okay, Ihre E-Mail-Adresse habe ich ja hier. Das mache ich. Dann erst einmal vielen Dank."

Willi: "Wenn Sie mein Angebot gelesen haben und noch Fragen haben, rufen Sie mich einfach wieder an. Am besten bin ich immer über das Handy zu erreichen. Haben Sie die Handynummer? Oder soll ich Ihnen die mal gerade durchgeben?"

Anrufer*in: "Äääh!?"

Willi: "Sie finden aber auch im Internet alle Infos unter scherzkellner Punkt d e. Dort sehen Sie auch ganz viele Fotos und eine ausführliche Beschreibung. Oder kennen Sie die Webseite schon?"

Anrufer*in: "Nee. Doch! Oder? Ich weiß gar nicht, welche Webseite ich da gefunden hatte. Ich schaue mir das mal an."

Willi: "Prima. Sie senden mir bitte die Daten an info ät scherzkellner d e. Ich sende Ihnen ein Angebot und dann antworten Sie einfach. Und wenn Sie noch Fragen haben, können Sie mich ja anrufen!"

Anrufer*in: "Ja. Vielen Dank. Dann noch einen schönen Tag."

Willi: "Das wünsche ich Ihnen auch. Dann warte ich jetzt auf Ihre Mail."


Hier geht es lang zum Comedykellner!

 

Total blöder Kellnerwitz Nr. 13

Fragt der Gast: "Kellner! Was können Sie mir empfehlen? Ich habe Hunger wie ein Wolf!" Sagt der Kellner: "Dann empfehle ich Ihnen unseren Lammbraten, mein Herr!"

 
 
NEWSLETTER