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NEU! Comedykellner Willi züchtet erfolgreich Kobe-Sau!
23-06-10 19:00

Das allererste, ostwestfälische Kobeschwein wächst und gedeiht! Endlich können Sie auch im Restaurant ein Schweinesteak vom Rind bestellen...

Artgerechte Tiehaltung!
Schweinewiese

Seltene Tierart!
Kobeschweine

Comedykellner Willi Horstkötter wurde in den letzten Jahren von seinem Jobvermittler sehr, sehr oft als "Praktikant" in zahlreiche Gastrnomie-Betriebe vermittelt.

Deshalb darf er tiefe Einblicke durch die zahlreichen Arbeitsproben als Restaurantfachmann in den allerbesten Küchen der Erlebnisgastronomie sein Eigen nennen. Nicht selten wurde Wilfried jedoch als Spaßkellner überhaupt gar nicht als "Ernst" genommen!

Beim Abdecken der benutzten Teller konnte Wilfried den Köchen in den Gourmetküchen ganz genau auf die Fingerkuppen schauen und in nächtlichen Meetings mit dem Küchenpersonal bei einer Flasche Rotwein so manchen an sich total geheimen Geheimtipp notieren. Nun ist für Willi Horstkötter der endgültige Zeitpunkt gekommen, selbst eine luxuriöse Kreation hochwertiger Kochkunst zu entwickeln.

Deshalb hat er sich nun eine Hängebauchsau gekauft, welche im Badezimmer seines "Wohnbürokochklos" seit mittlerweile sechs Wochen die "Duschzelle" bewohnt.

Ob das Hochleistungsvieh in der Lage sein wird, das bereitstehende Katzenklo zu benutzen, wird sich noch herausstellen müssen. Willi geht jedoch stündlich mit gutem Beispiel voran!

Die Sau Hiltrud darf dreimal innerhalb von 24 Stunden an der Leine freilaufend die Bielefelder Hundewiese unsicher machen und bekommt nach jedem Gassigehen einen Liter Detmolder Pilsener. Das erhöht den Appetit des Schweins! Außerdem bekommt Hiltrud Naturkraftfutter auf Basis von Bio-Voll-Getreide, naturbelassenen Zuckerrüben und bei Vollmond geernteten Frühkartoffeln.

Diese seltsam praktizierte Mastmethode kommt ursprünglich aus Japan, wo rund um die Stadt Kobe die sog. Koberinder gezüchtet werden.

Spaßkellner Wilfried wird bis mindestens Ende 2011 in Bielefeld an Stelle eines Rindviehs die erste Kobe-Hängebauchsau mästen! Der allererste Versuch mit einer Ostwestfalenkuh scheiterte, weil die blöde lippische Kuh fast stündlich die Badewanne verließ und damit drohte, sich vom Balkon zu stürzen.

Die Sau Hiltrud wird jeden Tag mehrfach von Hand massiert. Showkellner Wilfried benutzt abwechselnd Walnußöl und ein Gemisch aus Hefe-Weizenbier und Kräuter-Bionade für das Massage-Dressing. Dadurch bildet sich auf dem Muskelfleisch der Kobe-Sau lediglich eine sehr, sehr dünne Speckauflage. Das Fleisch wird vielmehr mit einer feinen und sehr gleichmäßigen Marmorierung durchzogen sein und einen absolut zarten Eigengeschmack entwickeln.

Dreimal täglich massiere ich meine Sau Hiltrud in der Duschkabine. Abwechselnd mit Walnußöl und einem Gemisch aus verschiedenen Biersorten! ...sagt Wilfried Horstkötter... Diese Behandlung entspannt das Tier und wirkt sich positiv auf die Qualität des Fleisches aus. Meine Sau Hiltrud fühlt sich wohl in meiner Toilette und freut sich schon morgens früh um sechs Uhr auf ihr erstes Bier!

Die Sau schaut gerne tief in den Fressnapf. Betrunken ist "Hiltrud" jedoch nie! Obwohl das Bio-Kraftfutter Alkohol enthält, hat die Bio-Sau rund um die Uhr niemals mehr als ca. 0,2 Promille Alkohol im Blut.

Mikroorganismen im Magen des Schweins bauen den Alkohol extrem schnell ab! ...erklärt Züchter Willi Horstkötter dazu. Während die asiatischen Bauern ihre Wagyu-Rinder mit Sake, Reisstroh und Getreide füttern und mit Reiswein und Schmier-Öl massieren, achtet Wilfried bei der individuellen Aufzucht seiner Bio-Sau darauf, (fast) ausschließlich regional beheimatete Bio-Produkte als Power-Diät zum Einsatz zu bringen.

Die exklusive Haltung in der Freilauf-Dusche und die extravagante Vollkost-Ernährung des Schweins wird kurz- bis mittelfristig zu einem einzigartig zarten Fleischgeschmack führen... (meint der Hobby-Tiermäster Wilfried).

Spitzenköche werden begeistert sein! Nobel-Restaurants wie das Chesery in Gstaad oder Caduff’s Wine Loft in Zürich werden ihm das Schwein aus den Händen reißen.

Natürlich könnten sich auch gut betuchte Privatkunden diese einzigartige Spezialität leisten.

Sogar Tierschützer, die Wert auf ökologische und schweinegerechte Tierhaltung legen, könnten meine Kunden werden! ...sagt Züchter Wilfried zum Thema Vermarktung.

Bis zu siebzehneinhalb Monate allerdings müssen interessierte Feinschmecker noch auf das zarte Schweinefleisch warten. Erst danach wird sich die heiltherapeutische Massage und die fürsorgliche Futtermast ganz und gar auf die Qualität des Hinterschinkens ausgewirkt haben.

Links:

www.peta.de



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